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Der Medienkunstpreis des Rhein-Erft-Kreises

 

 

>> Download der Bewerbungsunterlagen BM.MEDIALE 2009

 

Bei der BM.MEDIALE handelt es sich um einen bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb für Studierende und Absolventen der Kunsthochschulen in der Fachrichtung "Medienkunst", der alle zwei Jahre wiederkehrt.

 

Mit dem erklärten Ziel der Nachwuchsförderung hat die BM.CULTURA in Kooperation mit dem Landrat des Rhein-Erft-Kreises den Medienkunstpreis BM.MEDIALE im Jahr 2005 ins Leben gerufen.

 

Der biennale Nachwuchswettbewerb bietet Studenten und jungen Absolventen der Medienkunst ein vielseitiges Forum und zeichnet hervoragende Leistungen in diesem Genre aus.

 

Der Medienkunstpreis verfolgt sowohl das Ziel der aktiven Förderung des Künstlernachwuchses, die Auszeichnung herausragender künstlerischer Leistungen auf dem Gebiet der audiovisuellen Medien als auch die Etablierung der Kunst mit Neuen Medien im Rhein-Erft-Kreis.

 

Junge Künstler, die bisher im MEDIO ausgestellt haben:

Thorsten Schneider, Köln: Gewinner der BM.MEDIALE 2005; Ausstellung in 2005

Kerstin Ergenzinger, Köln: Ausstellung in 2006 auf Empfehlung der Jury der BM.MEDIALE 2005

Fabian Bechtle aus Berlin: Der Gewinner der BM.MEDIALE 2007; Ausstellung in 2008

 

 

 




Presse zur BM.MEDIALE


Werbepost

von Thiele-Effertz

 

Medienkunstpreis gewonnen - Kunkel Gewinner der BM.MEDIALE

Bergheim (me). Die zentrale Skulptur erinnert an einen Mobilfunksendemast. In den Raumecken finden sich vermeintliche Richtsender. Eine im Internet zirkulierende Verschwörungstheorie über akustische Beeinflussung der Bevölkerung im öffentlichen Raum durch die britische Thatcher-Regierung wird flüsternd gesprochen, während ein ansteigender Ton eine beklemmende Atmosphäre der Spannung erzeugt.

 

Oliver Kunkel, Absolvent der Kunsthochschule für Medien in Köln, hat mit diesem Kunstwerk die BM.Mediale, den Medienkunstpreis des Rhein-Erft-Kreises gewonnen. Der Gewinner wurde unter 33 Einsendungen ermittelt und erhält ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Das eingereichte Werk "Sleeping Beauty Syndrome I" hat die hochkarätig besetzte Jury auf Grund seiner inhaltlichen und formalen Dichte mit dem Medienkunstpreis ausgezeichnet.

 

Der Titel "Sleeping Beauty Syndrome I" basiert auf dem Codenamen eines militärischen Projektes der Reagan-Regierung in den USA, in dem ein Waffensystem mit Mikrowellen erforscht wurde, das vorübergehend auch im Irak eingesetzt wurde.

Oliver Kunkel, 1973 in Frankfurt geboren, versteht sich als Bildhauer, beschränkt sich aber auf kein bestimmtes Medium, sondern entwickelt vom Konzept aus in den unterschiedlichsten Materialien und Techniken wie zum Beispiel 3D Modeling am Computer, Objekte, Installationen, Videos und Prints.

 

Wissenschaft, Mythenbildung, Biologie, Verhalten und die Art wie Nachrichten und Inhalte kommuniziert werden, sind Eckpfeiler seiner Arbeit. "Sleeping Beauty Syndrome I" regt dazu an, darüber nachzudenken, wie gefährlich die Strahlung ist, die von Sendemasten ausgeht.

 

"Ich bin wahnsinnig glücklich, dass die Jury so mutig war, mich auszuzeichnen", freute sich Oliver Kunkel bei der Preisverleihung im Medio. "Kritische Arbeiten werden selten prämiert", so der Preisträger.

 

Kunkels Installation ist am 28. und 29. August 2010 im Rahmen der Kunsttage Rhein-Erft in der Abteil Brauweiler in Pulheim zu sehen.

Neben dem Preisträger werden dort zwei weitere Teilnehmer, die von der Jury empfohlen wurden, ihre Arbeiten zeigen: Arne Strackholder aus Berlin und Luise Schröder aus Leipzig.

 

Beide Künstler erhalten ein Fördergeld von jeweils 500 Euro.

 

Pressebericht Kölner Stadtanzeiger

 

Pressebericht Kölner Rundschau



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